Wolfsichtung im Priental

  • Aus dem Rathaus

Die aktuelle Wolfsichtung im Priental erregte letzte Woche Aufsehen.

Was Naturliebhaber einerseits erfreut, ist vor allem für Landwirtschaftsbetriebe mit Herdentierhaltung eine große Herausforderung mit vielen Unwägbarkeiten. Wir sind dankbar für die großartige Arbeit unserer Almbauern, Landwirte und Regional-Aktionen – nicht zuletzt für die prägende Gestaltung unserer Kulturlandschaft!

Eventuell verursachte Schäden (Risse von Herdentieren) werden über den Ausgleichsfonds durch dessen Trägergemeinschaft (Wildland-Stiftung Bayern, Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, World Wide Fund for Nature) zu 100 % ausgeglichen.

Ebenfalls werden Herdenschutzmaßnahmen, wie Elektrozäune oder Mobilställe zu 100 % staatl. gefördert, wobei diese im gebirgigen Gelände häufig nur schwerlich umzusetzen sind.

Das Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg ist im Wesentlichen für die behördlichen Informationen und die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wolf zuständig.

Der Wolf ist grundsätzlich eine nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützte Tierart und somit kein frei jagdbares Wild.

Für uns Alle ist der tierische Mitbewohner eine ganz neue Erfahrung, welche viele Fragen und auch einige Verunsicherungen und Herausforderungen mit sich bringt. Den Experten folgend geht von einem wildlebenden Wolf keine Gefahr für Menschen aus. Wölfe sind von Natur aus vorsichtige Tiere, die normalerweise Begegnungen mit Menschen meiden.

Die Gemeinde Aschau unterstützt die betroffenen Tierhalter nach allen Kräften.

Erste Informationen finden sie unter den nachfolgend angegebenen Adressen.

Die Ausgleichsregelung für den Ausgleichfonds finden sie hier: www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/ausgleichsfonds/doc/ausgleichsregelung.pdf

Merkblatt Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf finden sie hier: www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/bayerns_naturvielfalt/wildtiermanagement/doc/mrkblatt_foeihw.pdf

Alle Nachrichten